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Airflash Spezial zum Ende des Megaliners

A380 ohne Zukunft

In dieser Sonderausgabe unserer Kurznews erklären Experten die Hintergründe zum Aus für den Airbus A380. Dennis Dahlenburg, Andreas Spaeth und Sascha Dünnebacke analysieren.
Die Lichter gehen aus für die A380-Produktion bei Airbus. Ab 2021 wird das größte Passagierflugzeug der Welt nicht mehr hergestellt.
Entsprechend große Worte wählte des Airbus-Chefs bei der Verkündung dieser schlechten Nachricht.

Tom Enders: „Was wir hier erleben ist das Ende der großen, vierstrahligen Flugzeuge. So ist es nun mal. Es gab lange Spekulationen, ob unser A380-Programm zehn Jahre zu früh kam. Ich denke, nun kann man sehen, dass es wahrscheinlich eher zehn Jahre zu spät kam. In unserer Pressemitteilung benutze ich den Ausdruck schmerzhaft. Und genau so ist das Ende. Nach vielen Jahren der Anstrengung, nach all den Ausgaben, nach all dem Schweiß, der bei tausenden Mitarbeitern und manchmal auch beim CEO in dieses Programm geflossen ist.“

Verursacht hat die Entscheidung ausgerechnet der größte A380-Betreiber der Welt: Emirates cancelte eine Order über 39 Maschinen.

Erst Anfang 2018 hatte Emirates die jünste A380-Nachbestellung aufgegeben. 109 Maschinen dieses Typs fliegen momentan für die Golf-Airline durch die Welt. Vollkommen unwirtschaftlich kann das Muster doch eigentlich nicht sein.

Die Entscheidung für das Produktions-Ende begräbt endgültig die großen Erwartungen in einen Flugzeugtyp, dessen Entwicklung Airbus 12 Milliarden Euro gekostet hat. Der Doppeldecker sollte die Boeing 747 übertrumpfen. Erst 2005 hatte die A380 ihren Erstflug, 2007 wurde die erste Maschine an einen Kunden ausgeliefert: Singapore Airlines. 2010 erhält die Lufthansa ihren ersten Megaliner.

Das Aus für A380-Produktion bedeutet nun aber nicht zwangsläufig das Ende der großen Hubs.

Filmemacher Sascha Dünnebacke hat die A380 seit ihrer Entwicklung begleitet. Er hat mehrere Reportagen über den Megaliner gedreht.

Was bedeutet das Ende der A380-Produktion für die Airbus-Mitarbeiter? Betroffen sind vor allem zwei Standorte: Die Endmontage findet in Toulouse statt, die Kabine wird in Hamburg-Finkenwerder installiert und ausgestattet.

Ein Beitrag von Benjamin Denes.
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Kommentare

swiftyjaschi, 04.03.2019 03:44
Bitte, um Himmels Willen bitte, lasst den A. Spaeth raus. Das erträgt kein Mensch.

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